Projekt Telefon Sammlung
Eine Private Telefon Sammlung

Maschinenpark aktuell

dem Maschinenpark gehören derzeit 4 Fernschreiber an, diese möchte ich euch auf dieser Seite im Detail vorstellen. Doch vorallem die Geschichte der Maschinen, welche Kennungsgeber sie besitzen und welche Herkunft diese aussagen.


Dieser hat den Kennungsgeber "885724 es d" und stand bis in die 90iger Jahre, in der ehemaligen Somalischen Botschaft in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Die Maschine war in einem langen Schlaf gefangen, bis sie von mir gerettet und wieder in Betrieb genommen werden konnte. Wie auch bei vielen anderen Siemens Fernschreibern, gab es dabei überhaupt kein Problem auch nach vielen vielen Jahren ohne Strom oder Betrieb, ließ sie sich einwandfrei einschalten und man konnte sofort loslegen:



Mein zweiter Fernschreiber ist ein Siemens T1000z der Bundeswehr, der dort laut Materialanhänger etwa mitte der 90iger Jahre eingelagert wurde. Er war damals beim "Amt für Wehrgeophysik" in Betrieb, und besaß folgenden Kennungsgeber "de ugffzg" wurde aber später durch "8882917 kkbk ersetzt. Als echter Kölner lag es mir absolut am Herzen, der Maschine einen unbeschreiblichen Kennungsgeber zu verpassen. Der Kennungsgeber gehört zur "Küppers Kölsch Brauerei in Köln-Raderthal", die Brauerei wurde im Jahre 2006 abgerissen und heute lieegt das Areal brach:

 

Nummer 3 ist noch neu bei mir, und ist ein Siemens T1000S der inzwischen repariert ist. Welcher Kennung er ursprünglich hatte kann ich leider nicht sagen, da der Speicher durch Stromausfall verloren gegangen ist. Da es die originale Kennung nicht mehr gibt bekommt er"413970 tnuhr d". Dies ist der Kennungsgeber der "Telenorma, Telefonbau und Normalzeit GmbH, Geschäftsbereich Informationssysteme:




Nummer 4 kam Anfang Mai zu mir und stammt aus der Lagerauflösung, eines Fernmeldebetriebes in Königswinter. Es handelt sich um einen Lorenz Lo3000 mit Bildschirm, sowie einem sehr selten zu bekommenden Diskettenlaufwerk. Die Kennung der Maschine lautet "45965 asc d" und stand bis in die 80iger Jahre, in der Buchhaltung des US Army Stützpunktes Sembach. Dieser wurde in den 90iger Jahren geschlossen, und der Flugbetrieb wurde nach Ramstein in Süddeutschland verlegt.